Kenya - Masai Mara

Das Masai Mara National Reserve im Südwesten Kenias ist eine atemberaubende weite Savannenlandschaft, die sich über 1’510 Quadratkilometer erstreckt und im Süden direkt an den berühmten Serengeti-Nationalpark in Tansania grenzt. Die Masai Mara gilt als eines der schönsten und artenreichsten Schutzgebiete Afrikas – ein wahres Paradies für Tierliebhaber und Fotografen.

Dieses Naturjuwel begeistert mit einer beeindruckenden Vielfalt an Wildtieren: Löwen, Geparde, Elefanten, Nashörner, Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus und viele weitere Arten ziehen frei durch das endlose Grasmeer der afrikanischen Savanne. Für Safari-Abenteurer ist die Masai Mara schlicht ein Muss – ein Ort, an dem die Magie der Wildnis lebendig wird.

Kein Wunder also, dass Besucher aus aller Welt hierherkommen – das Reservat wurde nicht umsonst zu einem der „Neuen Sieben Weltwunder“ gewählt. Der Name „Masai Mara“ geht auf das Volk der Maasai zurück, die seit Jahrhunderten nomadisch in dieser Region leben. „Mara“ bedeutet in ihrer Sprache „gefleckt“ – ein poetischer Hinweis auf die Akazienbäume und Buschgruppen, die die goldene Landschaft durchziehen.

Neben den legendären „Big Five“ (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel) lassen sich in der Masai Mara oft auch die „Big Nine“ beobachten – ergänzt um Giraffe, Zebra, Gepard und Flusspferd. Dank des außergewöhnlichen Tierreichtums ist es keine Seltenheit, all diese Tiere schon während einer einzigen Pirschfahrt zu entdecken – manchmal sogar innerhalb einer Stunde!

Ein besonderes Highlight ist eine Heißluftballon-Safari bei Sonnenaufgang über der Masai Mara: Wenn der erste goldene Lichtschein die endlose Savanne in ein warmes Leuchten taucht, eröffnet sich ein Anblick, den man nie vergisst – Afrika aus der Vogelperspektive, wild, frei und grenzenlos schön.

Zum aktuellen Zeitpunkt biete ich keine Safaris und Fotoreisen nach Kenya an, insbesondere nicht in die Masai Mara. Dies hat mit einigen aus meiner Sicht negativen Entwicklungen vor Ort zu tun und vorallem auch damit, dass diese Destination zwar weiterhin eine Garant für fantastische Tieraufnahmen ist, aber zum einen meine Kriterien für nachhaltigen und Ökotourismus nur bedingt erfüllt und zum anderen mittlerweile überlaufen ist. Wenn man sich beispielsweise eine tolle Leopardensichtung mit teilweise 20, 30 oder noch mehr weiteren Fahrzeugen teilen muss, dann ist dies nichts was ich meinen Gästen zumuten möchte, ganz zu schweigen vom Tierwohl was hier aus meiner Sicht einfach nicht mehr im Zentrum des Geschehens steht.

Ich arbeite aber aktuell im Hintergrund an Alternativen zu Kenya und auch Tansania, die sowohl meine Ansprüche als professionellen Fotografen und Tourguide erfüllen, als auch meinen Erwartungen bezüglich der Nachhaltigkeit und meinen ethischen Prinzipien entsprechen. Habt etwas Geduld, ich hoffe diesbezüglich vielleicht bis Ende 2026 ein passendes Angebot zusammenstellen und bei den Foto-Safaris hochladen zu können.

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