Meine YouTube Story
Channel Stand Mai 2026
Wie alles begann: Mein Start auf YouTube
Meine YouTube‑Reise startete offiziell am 5. Mai 2021, als ich mein erstes Video hochgeladen habe – also vor etwas mehr als fünf Jahren. Was ursprünglich „nur“ als kleines Hobby gedacht war, hatte von Anfang an jedoch bereits ein klares Motto: Ich wollte meinen Zuschauer:innen authentische, nicht gekünstelte, ehrliche und geradlinige Hilfestellung rund um Fotografie geben.
Schon damals war mir wichtig, mit gängigen Mythen aufzuräumen und Fotograf:innen dabei zu helfen, mehr aus sich selbst und aus ihrem bestehenden Equipment herauszuholen – mit praxisrelevanten Tipps, klaren Erklärungen und nachvollziehbaren Beispielen statt leerer Marketingversprechen.
Authentische Abenteuer statt Hochglanz-Inszenierung
Ein weiterer zentraler Baustein von Wild & Untamed Photography auf YouTube war von Beginn an meine Leidenschaft für Afrika & Fotosafaris. Ich wollte meine Zuschauer:innen mitnehmen auf meine Abenteuer – auf Safaris, in abgelegene Nationalparks, zu besonderen Begegnungen mit Wildtieren – und ihnen das Gefühl geben, quasi live mit dabei gewesen zu sein.
Statt perfekt inszenierter, aufwendiger Hochglanzvideos stand und steht für mich immer im Vordergrund, wie es sich wirklich anfühlt:
Staub im Gesicht, wechselnde Lichtbedingungen, technische Herausforderungen im Feld – und die Magie eines Moments, der nur wenige Sekunden dauert und vielleicht nie wiederkommt.
Meine Werte: Unabhängigkeit, Transparenz, Praxisnähe
Was sich aus diesen ersten Videos entwickeln würde, war zu Beginn völlig offen. Klar war nur eines: Ich wollte ich selbst bleiben, transparent kommunizieren und mich bewusst von vielen gängigen YouTube‑Formaten abgrenzen. Ich wollte nicht der nächste Kanal werden, der in jedem zweiten Video irgendein Produkt in die Kamera hält – vom Filter über Stative, Rucksäcke und Software bis hin zu Kameras und Objektiven – nur, weil es sich gut monetarisieren lässt.
Stattdessen wollte ich:
• als verlässliche Adresse für praxisnahe Fotografie‑Ratschläge wahrgenommen werden,
• eine Stimme sein, deren Meinung man zu 100% vertrauen kann,
• Feedback geben, das ehrlich, klar und manchmal auch unbequem ist – aber immer mit dem Ziel, meinen Zuschauer:innen zu helfen.
Diese Werte waren von Anfang an mein Kompass – und sie sind es bis heute geblieben!
Nicht „everybody’s Darling“ – und genau so soll es sein
Es war mir nie wichtig, „everybody’s Darling“ zu sein oder allen zu gefallen. Man kann mich mögen oder nicht – beides ist völlig legitim und menschlich. Was mir jedoch extrem wichtig ist:
Niemand soll jemals zurecht sagen können, dass ich Unwahrheiten verbreite, lüge oder Dinge beschönige, nur um bei jemandem oder bei einer bestimmten Firma gut dazustehen.
Meine Videos sind:
• sachlich und nüchtern,
• aber immer mit klarem Praxisbezug,
• und mit einer Meinung, hinter der ich auch im echten Leben jederzeit stehen kann.
Wenn ich etwas empfehle, dann, weil ich es selbst intensiv getestet und für gut empfunden habe. Und wenn ich etwas kritisiere, dann begründe ich es auch– mit realen Beispielen aus dem Feld, nicht aus dem Fotostudio.
Der langsame Weg zum Vertrauen – und warum er sich lohnt
Gerade diese Haltung hat den Start nicht unbedingt einfacher gemacht. Es war zu Beginn eher „harzig“ – es dauerte eine Weile, bis man mich einordnen konnte und bis ich mir das Wohlwollen und das Vertrauen meiner Abonnent:innen verdient hatte.
Aber genau dieser langsamere, ehrliche Weg hat sich am Ende ausgezahlt:
• Heute bin ich für viele Fotografinnen und Fotografen eine vertrauenswürdige und verlässliche Informations‑ und Wissensquelle,
• jemand, dessen Einschätzungen sie bei Ausrüstungsentscheidungen, AF‑Settings oder Reiseplanungen überaus ernst nehmen,
• und eine Anlaufstelle, wenn es um realistische Einblicke in Wildlife‑Fotografie, Safaris und die Kombination aus Abenteuer und Technik geht.
Wie es weiterging …
Mit der Zeit ist aus „ein paar Videos als Hobby“ mittlerweile ein fester Bestandteil meiner Arbeit, meines Berufs geworden:
YouTube ist heute für mich eine Plattform, um:
• meine Community auf dem Laufenden zu halten,
meine eigenen Produkte und Services einem grossen, interessierten und ambitionierten Publikum anbieten zu können
• neues Wissen aus Safaris und Workshops und über Foto-Equipment weiterzugeben,
• und Fotograf:innen weltweit zu zeigen, was mit Herz, Verstand und einer gesunden Portion Ehrlichkeit in der Wildlife‑Fotografie möglich ist.
Wie es weitergeht …
Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Kooperationen mit starken, glaubwürdigen Stimmen aus der Branche – nicht nur, um meine Inhalte spannend und abwechslungsreich zu halten, sondern auch, um den Mehrwert für meine Community weiter zu steigern. Gemeinsame Projekte, Gastauftritte und Co‑Produktionen eröffnen neue Perspektiven, zeigen unterschiedliche Arbeitsweisen und machen den Kanal für Zuschauer:innen noch reichhaltiger.
Gleichzeitig bin ich ein großer Verfechter von „miteinander statt gegeneinander“. In der Realität erweist sich genau das allerdings oft als Herausforderung: Viele Creator:innen sind nur dann zu Kooperationen bereit, wenn sie selbst den deutlich größeren Vorteil sehen – eine sehr kurzsichtige Sichtweise, die dem Potenzial echter Zusammenarbeit nicht gerecht wird. Ich glaube fest daran, dass langfristig diejenigen gewinnen, die Wissen teilen, gemeinsam wachsen und sich gegenseitig unterstützen, statt in Konkurrenzdenken stecken zu bleiben.